Laut der englischsprachigen PAC-Studie „Digital Workplace in Europe“ bereiten sich deutsche Unternehmen nur langsam auf den Arbeitsplatz der Zukunft vor

Digitaler Arbeitsplatz Europa
02 Feb 2017
  • 43% der befragten Unternehmen müssen den „effizienten Einsatz von HR- und Abrechnungsprozessen as-a-Service“ erst noch bewerten
  • Weniger als ein Viertel verfolgen im Hinblick auf den digitalen Arbeitsplatz eine Übergangsstrategie (Durchschnitt 35%), was jedoch im Begriff ist sich zu ändern
  • 90% erkennen den Wert digitaler Arbeitsplätze an, Sicherheitsbedenken in Bezug auf die Public Cloud und die Nutzung von privaten mobilen Endgeräten (Bring Your Own Device, BYOD) verzögern jedoch die Maßnahmen
  • 65% beabsichtigen, in Tools und Prozesse zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit zu investieren (Durchschnitt 43%)
  • 65% sehen Investitionen in kollaboratives Design und 58% in das Change Management vor

Die vollständige Studie The Digital Workplace in Europe (Der digitale Arbeitsplatz in Europa) kann hier heruntergeladen werden.

 

Mörfelden-Walldorf, Deutschland 02. Februar 2017: *Aus der in diesem Monat vom Marktforschungsunternehmen Pierre Audoin Consultant's (PAC, ein Unternehmen der CXP Group) veröffentlichten unabhängigen Studie Digital Workplace in Europe geht hervor, dass deutsche Unternehmen bei der Vorbereitung ihrer Arbeitsplätze auf die digitale Wirtschaft gegenüber vergleichbaren Unternehmen in Europa noch im Rückstand sind.

Das unabhängige, zur CXP Group gehörende, europäische Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) befragte rund 200 IT- und HR-Manager in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und Belgien. Die Ergebnisse wurden in dem von NGA Human Resources mitgetragenen Digital Workplace in Europe (DWP) Index (Index für den digitalen Arbeitsplatz in Europa) veröffentlicht.

Die DWP-Studie bietet HR- und IT-Entscheidern sowie Budgetverantwortlichen eine 360-Grad-Sicht auf die kritischen Fragen rund um die Arbeitsplatzmodernisierung in Unternehmen mit mindestens 1.000 Beschäftigen.  

Ausführliche Informationen zu den einzelnen befragten Ländern finden Sie in der Studie Digital Workplace in Europe.

Zusammenfassung für Deutschland

In der Studie wurden signifikante regionale Unterschiede aufgezeigt. Auf dem Weg in die digitale Wirtschaft, in der der Geschäftserfolg maßgeblich vom Arbeitsumfeld bestimmt wird, bestehe danach in Deutschland im Vergleich zu vielen anderen Ländern wie Frankreich, Belgien und Großbritannien noch Nachholbedarf.

Laut Studie wird der Nutzen von HR- und Abrechnungsprozessen-as-a-Service bisher nur wenig untersucht. So sagten 49% der Befragten, dass sie eine entsprechende Bewertung erst noch durchführen müssten (gegenüber einem Durchschnitt von 15%). 

Zugang zu HR-Services

29% (Durchschnitt 13%) der deutschen Unternehmen gaben an, dass sie die Qualität des Zugangs zu HR-Services noch nicht überprüft hätten. Jedoch haben 31% (Durchschnitt 24%) bereits in einen zukunftsweisenden HR-Zugang investiert, während 69% der Befragten dies noch beabsichtigen.

Mit 58% stehen die HR-Self-Services in der Investitionsplanung weit oben (Durchschnitt 45%). 62% (Durchschnitt 40%) der Befragten beabsichtigen die Erarbeitung und Durchführung einer digitalen HR-Strategie und ein Drittel plant einen wirksameren Einsatz von HR-Cloud-Diensten.

Vorbehalte gegenüber der Cloud

Maßgeblich verantwortlich für das schlechte Abschneiden Deutschlands bei der Einrichtung digitaler Arbeitsplätze sind die zögerliche Akzeptanz der Cloud und die fehlende Umsetzung flexibler Benutzerkonzepte. Viele BYOD-Projekte (37% ausstehend, Durchschnitt 17%) müssen erst noch zum Abschluss gebracht werden.

Auch die Public-Cloud-Angebote werden nur langsam angenommen. Nachteilig wirkt sich dabei aus, dass fast ein Drittel der relevanten Sicherheitsprojekte erst noch zu erbringen sind. Das wird sich jedoch ändern, sobald die 40% der befragten Unternehmen ihre 'laufenden Arbeiten' wie angekündigt abgeschlossen haben werden (Durchschnitt 15%). 

Digital HR - ein „hochaktuelles Thema“

Trotz der offensichtlich langsamen Entwicklung ist der digitale Arbeitsplatz in Deutschland ein „hochaktuelles Thema“ und gilt als „wesentlich für den künftigen Geschäftserfolg“. In fast allen Untersegmenten bestätigten die HR- und IT-Manager ihre Bereitschaft, die Infrastruktur auf die Investitionsagenda zu setzen.

67% der Befragten beabsichtigen, in die Sicherheit / das Identity Access Management (IAM) (Durchschnitt 46%) und 60% in die Stärkung des Arbeitsplatzes (Durchschnitt 55%) zu investieren. 73% überprüfen derzeit die neuesten Arbeitsplatzanwendungen (Durchschnitt 63%), 65% den Zugang zu mobilen Netzwerken (Durchschnitt 63%) und 62% die Mobilgeräte (Durchschnitt 49%). 

„Die Einführung des digitalen Arbeitsplatzes ist nur dann ein Erfolg, wenn er als ganzheitliches Design- und Service-Konzept umgesetzt wird“, sagt Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst for Digital Enterprise bei PAC.

„Auch müssen die Unternehmen bereit sein, in Sachen Strategie, Design, Management, Betrieb und Support neue Wege zu gehen. Während bereits umfassend in die Beschaffung moderner Arbeitsplatztechnologien investiert wird, steckt die Umsetzung des digitalen Arbeitsplatzes als ganzheitliches Design- und Service-Konzept meist noch in den Kinderschuhen“, fährt Dr. Stiehler von PAC fort. 

Fazit

Als häufigstes Hindernis für die Arbeitsplatzmodernisierung (50%, Durchschnitt 41%) werden von deutschen Unternehmen die Unsicherheit und das hohe Investitionsrisiko aufgrund rasanter technologischer Entwicklungen genannt. An zweiter Stelle folgen Sicherheitsbedenken (44%, Durchschnitt 42%) sowie kulturelle Herausforderungen (42%, Durchschnitt 40%). Ein Problem sei aber auch die Implementierungszeit für neue Technologien.

„Das Fazit der PAC-Studie Digital Workplace in Europa lautet, dass der digitale Arbeitsplatz weder als reines IT- noch als reines HR-Projekt zu sehen ist. Im heutigen digitalen Zeitalter werden an die Modernisierung der Arbeitsumgebungen komplexe Anforderungen gestellt, sodass sich HR-as-a-Service für viele Unternehmen als beste Herangehensweise abzuzeichnen scheint. Technologieninvestitionen sind geschützt und zukunftsfähig“, erläutert Simon Porter, Vice President Sales Digital HR bei NGA Human Resources.   

„Das Übergangsmanagement macht eine intelligente Planung erforderlich, und das nicht nur in den ersten Phasen. Vielmehr müssen auch die Erwartungen an den Arbeitsplatz, die sich angesichts zukünftiger Arbeits-, Unternehmens- und Prozessanforderungen verändern werden, mit berücksichtigt werden. Wir haben hunderten von Unternehmen auf der ganzen Welt bei der erfolgreichen Umsetzung geholfen und können mit Recht behaupten, dass die Vorteile - auch wenn es keine leichte Sache ist - sofort zu sehen sind“, fährt Simon Porter von NGA Human Resources fort.   

 

Digitaler Arbeitsplatz Europa
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ziele der Arbeitsplatzmodernisierung nach Wichtigkeit

 

Über die Studie „The Digital Workplace in Europe“  

Die genannte Studie wurde im Multi-Client-Modell erarbeitet und von NGA Human Resources, Hexaware, SCC, Matrix42 und Damovo mitgetragen. 

Im Rahmen der im September und Oktober 2016 durchgeführten Studie wurden mehr als 180 IT- und HR-Verantwortliche in Belgien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien telefonisch befragt (CATI, Computer Assisted Telephone Interview). Die Stichprobe umfasst Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten unterschiedlichster Branchen.   

Die Studie The Digital Workplace in Europe dient Unternehmen als Argumentationsgrundlage für Digital HR und beleuchtet die Aspekte Mitarbeiter- und Geschäftsnutzen, Produktivitätsgewinn, Wachstumsfaktoren, technologische Möglichkeiten und Planung der Arbeitszukunft.

 

Die Zusammenfassung, die vollständige Studie und die dazugehörigen Infografiken können hier heruntergeladen werden:  

Vollständige Studie: http://resources.ngahr.com/digital-workplace-europe-full-report

Zusammenfassung: http://resources.ngahr.com/digital-workplace-europe-executive-summary

Infografik: http://resources.ngahr.com/digital-workplace-europe-infographic

 

*Über PAC – ein Unternehmen der CXP Group:
Das 1976 gegründete Unternehmen Pierre Audoin Consultants (PAC) gehört zur CXP Group, dem führenden unabhängigen europäischen Marktanalyse- und Beratungsunternehmen für die Software- und IT-Dienstleistungsindustrie sowie für Themen rund um die digitale Transformation.

Mit 40 Jahren Markterfahrung, 17 Niederlassungen in weltweit 8 Ländern und 140 Mitarbeitern unterstützt die CXP Group jährlich mehr als 1.500 IKT-Entscheidungsträger und die operativen Unternehmensbereiche sowohl großer als auch mittelständischer Unternehmen und deren Provider. Die CXP Group besteht aus drei Gesellschaften: Le CXP, BARC (Business Application Research Center) und Pierre Audoin Consultants (PAC).

NGA Human Resources
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NGA HR wird von SAP als eines der fünf führenden Entwicklungshäuser für SAP HANA Cloud Platform-Apps und als der führende Anbieter von Apps für  Core HR anerkannt. In der Beratungsbranche gilt NGA HR als Marktführer für Digital HR.

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